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Aktuelle Meldungen zu Fachdebatten, Veröffentlichungen, Interviews und Aktivitäten von Nikola Marquardt.

  1. Warum Führung in der KI-Ära menschlicher wird

    Charisma-Experte Matthias Graf von Schlieffen erklärt, warum Vertrauen, Haltung und persönliche Präsenz zum entscheidenden Wettbewerbsvorteil werden.

    In einem Interview für die von Nikola Marquardt initiierte Fachdebatte „Authentisch kommunizieren in Zeiten von KI“ beschreibt Matthias Graf von Schlieffen, warum der Faktor Mensch an Bedeutung gewinnt. Der Charisma-Experte für Unternehmer erwartet, dass KI Strategie, Analyse und Verwaltung immer besser übernimmt. Für Führung werde damit umso wichtiger, ob Menschen einer Person vertrauen und ihr auch in schwierigen Situationen folgen. Vertrauen entstehe nicht durch perfekte Formulierungen, sondern durch gelebte Werte, klare Haltung und die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen. Charisma sei deshalb keine bloße Performance, sondern eine Verbindung von innerer Klarheit und persönlicher Präsenz. Sein Fazit: KI kann unterstützen, aber weder glaubwürdig für etwas einstehen noch Beziehungen aufbauen, die in Krisen tragen. Das Interview macht deutlich, warum authentische Expertenmarken gerade im Zeitalter leistungsfähiger KI an strategischem Wert gewinnen.

  2. Sounddesigner Christoph Polus warnt vor KI-Täuschung

    Im Interview der Fachdebatte von Nikola Marquardt fordert er transparente Kommunikation und warnt vor künstlich erzeugter Nähe.

    In einem Interview für die von Nikola Marquardt initiierte Fachdebatte „Authentisch kommunizieren in Zeiten von KI“ beschreibt Christoph Polus, wie KI die Kommunikation verändert. Der Sound Designer und Dozent für Audio an der Zürcher Hochschule der Künste sieht in der Technik einen großen Gewinn für Routineaufgaben. Zugleich warnt er davor, dass KI menschliche Nähe, Gefühle und Stimmungszeichen überzeugend nachahmen kann. Wenn dabei nicht klar erkennbar ist, dass eine Maschine spricht, entsteht aus seiner Sicht eine Täuschung. Persönliches Vertrauen beruhe dagegen auf Erfahrungen, Verantwortung und der Bereitschaft, mit dem eigenen Namen für Aussagen einzustehen. Für Unternehmen und Experten lautet seine Empfehlung: KI transparent als Werkzeug einsetzen, den menschlichen Kontakt an entscheidenden Stellen aber nicht ersetzen. Das Interview ergänzt die Fachdebatte um eine konkrete Perspektive auf Glaubwürdigkeit und Vertrauen in der digitalen Kommunikation.

  3. Prof. Dr. Ingo Hamm über KI in der Kommunikation und Vertrauen

    Der Wirtschaftspsychologe fordert Transparenz, menschliche Verantwortung und Übereinstimmung von Worten und Verhalten.

    In einem Interview für die von Nikola Marquardt initiierte Fachdebatte „Authentisch kommunizieren in Zeiten von KI“ beschreibt Prof. Dr. Ingo Hamm, wie KI die Kommunikation doppelt verändert: Sie übernimmt die Sachebene immer besser und macht zugleich sichtbar, wie wenig Kontext Menschen einander oft geben. Vertrauen entstehe jedoch nicht aus formvollendeten Sätzen, sondern aus der Übereinstimmung von Worten, Haltung und Verhalten. Für schwierige Gespräche mit Kunden oder Mitarbeitern, für Krisenkommunikation und für Entscheidungen mit weitreichenden Folgen fordert der Wirtschaftspsychologe deshalb einen Menschen als Gegenüber. Auch die Transparenz darüber, ob Menschen mit einer Maschine sprechen, sei aus seiner Sicht unverzichtbar. Authentizität und Charisma seien dabei keine angeborenen Eigenschaften, sondern entstünden durch Übung, Zuhören und die Bereitschaft, nichts zu sagen, was man nicht meint.

  4. Prof. Dr. Roberto Simanowski fordert demokratische Regeln für KI

    Die Werte, nach denen Sprachmodelle kommunizieren, dürfen nicht allein von privaten Unternehmen bestimmt werden.

    Mit Prof. Dr. Roberto Simanowski beteiligt sich ein renommierter Medienwissenschaftler an der von Nikola Marquardt initiierten Fachdebatte „Authentisch kommunizieren in Zeiten von KI“. Im Interview erklärt er, warum Sprachmodelle keine neutralen Gesprächspartner sind: Sie verdichten die Perspektiven ihrer Trainingsdaten und werden anschließend durch Regeln, Verbote und Wertvorgaben ausgerichtet. Damit kann eine kleine Zahl von Mitarbeitern privater Unternehmen maßgeblich festlegen, welche Standards in einem zentralen Kommunikationsmittel gelten. Simanowski fordert deshalb eine öffentliche Klärung, nach welchen Werten KI mit Menschen kommuniziert. Diese Entscheidungen betreffen die gesellschaftliche Meinungsbildung und dürfen aus seiner Sicht nicht ohne demokratische Diskussion und politisches Mandat getroffen werden. Das Interview erweitert die Fachdebatte um eine wichtige demokratiepolitische Perspektive.

  5. Das dritte Zeitalter der Mündlichkeit hat begonnen

    Europas führender Experte für Stimme und Stimmwirkung Prof. Oliver Niebuhr nimmt an Nikola Marquardts Fachdebatte teil

    Künstliche Intelligenz verändert nicht nur wie wir Texte schreiben, sondern auch, wie wir miteinander kommunizieren. Im Interview mit Nikola Marquardt auf Meinungsbarometer.info beschreibt Prof. Oliver Niebuhr von der University of Southern Denmark einen möglichen Wandel: Je leichter KI hochwertige Texte erzeugen kann, desto stärker rücke die individuelle Stimme als Ausdruck von Persönlichkeit, Glaubwürdigkeit und Charisma in den Vordergrund. Denn während sich schriftliche Kommunikation durch KI zunehmend angleichen, bleiben beim Sprechen zahlreiche individuelle Merkmale erhalten. Sprechtempo, Pausen, Betonung, Rhythmus und Intonation prägen, wie eine Aussage auf andere Menschen wirkt. Auch kleine Unregelmäßigkeiten können dabei zur menschlichen Wahrnehmung beitragen. Niebuhr sieht darin eine Renaissance der Mündlichkeit. Menschen diktieren Nachrichten, sprechen mit KI-Systemen und nutzen Sprachnachrichten zunehmend selbstverständlich. Deshalb bezeichnet er die gegenwärtige Entwicklung als „drittes Zeitalter der Mündlichkeit“. Gleichzeitig warnt der Wissenschaftler davor, stimmliche Überzeugungskraft mit Wahrhaftigkeit gleichzusetzen. Eine souverän oder sympathisch klingende Stimme kann Vertrauen erzeugen, ohne dass die dahinterstehenden Informationen tatsächlich korrekt sind. Gerade bei künstlich erzeugten Stimmen gewinnt diese Unterscheidung an Bedeutung. Damit stellt sich auch die Frage nach dem Schutz der eigenen Stimme. Niebuhr plädiert für Transparenz darüber, wann Menschen mit einer KI sprechen oder eine künstlich erzeugte Stimme hören. Auch die Zustimmung zur Speicherung, Nutzung und möglichen Reproduktion einer Stimme werde angesichts leistungsfähiger KI-Systeme zunehmend relevant. Die Entwicklung könnte damit zu einer neuen Kommunikationskultur führen: Während KI das Schreiben immer stärker automatisiert, gewinnt die Fähigkeit, mit der eigenen Stimme authentisch und überzeugend zu kommunizieren, an Bedeutung.

  6. Nikola Marquardt startet Fachdebatte zu digitalen Expertenmarken

    Es geht um Sichtbarkeit und Wirkung von Führungskräften auf digitalen Plattformen

    Nikola Marquardt hat auf Meinungsbarometer.info eine europaweite Fachdebatte über digitale Expertenmarken initiiert. Unter dem Titel „Authentisch kommunizieren in Zeiten von KI“ geht es um die Frage, wie Menschen ihre persönliche Haltung und Erfahrung in einer zunehmend KI-geprägten Kommunikation erkennbar machen können. Für Führungskräfte und Experten liegt darin eine strategische Aufgabe: Technisch erzeugte Inhalte können Informationen schnell verbreiten. Vertrauen entsteht jedoch dort, wo Kompetenz, Haltung und eine unverwechselbare eigene Stimme sichtbar werden. Genau diese Verbindung von Sichtbarkeit und Glaubwürdigkeit steht im Mittelpunkt der Debatte. Die laufende Fachdebatte bringt Perspektiven aus Kommunikation, Wissenschaft, Wirtschaft, Politik, Medien und Gesellschaft zusammen. Sie soll zeigen, welche kommunikativen Signale menschliche Glaubwürdigkeit stärken und wie KI verantwortungsvoll genutzt werden kann, ohne die Authentizität einer Expertenmarke zu schwächen. Meinungsbarometer.info ist eine Plattform für Fachdebatten in der digitalen Welt. Die Plattform hat bereits mehr als 800 Fachdebatten mit über 20 Millionen Teilnahmen online abgewickelt und vernetzt Perspektiven aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Medien und Gesellschaft. Die Debatte wird auf Meinungsbarometer.info fortlaufend ergänzt. Dort finden Sie die vollständige Veröffentlichung sowie nach ihrem Abschluss die Zusammenfassung für Entscheider.

  7. Wie eine gut geführte Expertenmarke den B2B-Verkaufszyklus messbar verkürzt

    Laut dem Edelman-LinkedIn B2B Thought Leadership Impact Report 2024 haben sich die Kaufzyklen bei 90 Prozent der B2B-Käufer verlängert. Nikola Marquardt zeigt in ihrem aktuellen Fachartikel, wie eine strategisch geführte Expertenmarke diesem Trend entgegenwirkt: 86 Prozent der B2B-Entscheider bevorzugen Unternehmen mit sichtbaren Führungskräften, 23 Prozent kaufen sogar, bevor ein erstes Verkaufsgespräch stattfindet. Der Artikel ist jetzt online.