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Sounddesigner Christoph Polus warnt vor KI-Täuschung
Im Interview der Fachdebatte von Nikola Marquardt fordert er transparente Kommunikation und warnt vor künstlich erzeugter Nähe.

In einem Interview für die von Nikola Marquardt initiierte Fachdebatte „Authentisch kommunizieren in Zeiten von KI“ beschreibt Christoph Polus, wie KI die Kommunikation verändert. Der Sound Designer und Dozent für Audio an der Zürcher Hochschule der Künste sieht in der Technik einen großen Gewinn für Routineaufgaben. Zugleich warnt er davor, dass KI menschliche Nähe, Gefühle und Stimmungszeichen überzeugend nachahmen kann. Wenn dabei nicht klar erkennbar ist, dass eine Maschine spricht, entsteht aus seiner Sicht eine Täuschung. Persönliches Vertrauen beruhe dagegen auf Erfahrungen, Verantwortung und der Bereitschaft, mit dem eigenen Namen für Aussagen einzustehen. Für Unternehmen und Experten lautet seine Empfehlung: KI transparent als Werkzeug einsetzen, den menschlichen Kontakt an entscheidenden Stellen aber nicht ersetzen. Das Interview ergänzt die Fachdebatte um eine konkrete Perspektive auf Glaubwürdigkeit und Vertrauen in der digitalen Kommunikation.